Sonntag, 23. Februar 2014

Das selbe wie jedes Jahr (the same as every year) Vorbereitung Ironman Lanzarote

Der Ausblick auf die neue Saison und ein Rückblick auf das bisher noch nicht erwähnte.Denn nach dem Ironman Lanzarote stand ja wenige Wochen später der Ironman Frankfurt an wo ich ja ein wenig Panik hatte ob ich das so händeln konnte das auch dort ein akzeptabeles Ergebniß zu stande kam.  Anreise und Hotel waren super und so gings direkt zur Reg. und der Wettkampfbesprechung wo ich wirklich viele Leute getroffen habe die die gleiche Planung Ihrer WKs hatten, so war ich doch einigermaßen beruhigt. So gings dann zur Pasta Party und am nächsten morgen zum Rad Checkin wo ich Christoph mit seine Frau traf ,auch so einer der schon auf Lanza am Start war hier aber neben seinem Start noch Voluntier bei der Rad und Beutelabgabe war. Danach hieß es nur noch den Tag lang chillen um am nächsten Morgen einigermaßen ausgeruht den Shuttle zum Langenner Waldsee zu bekommen. Nachdem ich am Rad soweit alles klar hatte suchte ich noch nach Jo von Everydaytraining die hier weitere Konapoints sammeln wollte. Auch traf ich vor dem Schwimmstart, den ich in der Progruppe bestreiten durfte, auf weitere Bekannte die ich von der WKbesprechung kannte, so ging die Zeit im Fluge um.
Start im angenehmen Wasser war in der Progruppe ohne größere Körperkontakte sehr gut. An der 1. Boje meinte ein Mitschwimmer der die ersten 800 Meter meinen Wasserschatten nutzte mich von rechtsschneiden zu müßen was Ihm aber, glaube ich, nicht gut tat (kann sein das der immer noch auf dem Grund des Sees ist ;-)  ). Nach 1:01 Stunden, neue PB auf der Ironmandistanz gings aus dem Wasser Richtung WZ 1 wo Pauletta auf Ihren vermutlich letzten IM Einsatz wartete. Nach einem für meine Verhältniße schnellen Wechsel gings, vorbei an meinen Vereinskameraden Astrid und Ralf, on the Road Richtung Frankfurter Innenstadt. Die 1. von 2 Radrunden lief bombig die 2. war ein wenig langsamer. Die Stimmungsnester wie Heartbreackhill , Bad Vibelwaren und Frankfurter Innenstadt waren richtig gut, allerdings wurde es immer heißer. Nach 5:27 Std.auf dem Sattel, meiner 2. schnellsten IM Radzeit war der Radpart erledigt so das es auch recht schnell in die Laufschuhe ging. Beim Laufen wurde ich unterwegs immer wieder von den Vereinskameraden Simone, Astrid und Ralf sowie dem auch anwesenden "alten Ganser" (der manch guten Tipp parat hat)  angefeuert was allerdings nichts an der Tatsache änderte, das ich langsam fürs hohe Schwimm und Radtempo, der Hitze und vor allen Dingen der Tatsache des 2. IM in 7 Wochen büssen mußte. Allerdings machten einem die vielen Zuschauer am Streckenrand das "langsam werden" nicht einfach, die puschten einem immer wieder, so das ich in der 4. Runde nochmal das letzte gegeben hatte, mit dem Ziel vor Augen unter 11 Stunden den Römer zu erreichen. Das ging allerdings um 14 Sekunden schief, Schade aber trotz der Umstände zufrieden und später noch die Lastfinisher zusammen mit weiteren Lanzastarten angefeuert und lecker Finisherbier genossen. Am Tag drauf noch die Finisherparty mit Siegerehrung besucht ehe es gen Heimat ging.
Mit dem Gedanken welches Rennen man noch machen könnte fiel die Endscheidung auf die schwere Mitteldistanz von Eupen wo sich auch Vereinskamerad Roy versuchen wollte.
Diesmal war der Stausee, im gegensatz zu sonst, äußerst warm, man hätte auch Neoverbot aussprechen können, aber dort ist immer Neopflicht, was mir diesmal nicht so richtigentgegen kam. Man schwitzte schon beim Schwimmen wie ein Schw... .
Trotzdem war ich nach knapp 33 Minuten aus dem See und 4 Minuten später auf dem Rad zu den 4 anspruchsvollen Runden um den See mit ca. 1000 Klettermeter. Nach 2:45 Stunden war dieser Part auch Geschichte und 3 Minuten später gings in Laufschluppen durch den Eupenerwald. Nach 5 Stunden und 15 Minuten war die, irgendwie hatte ich vergangenes Jahr solche Bedingungen gepachtet, Hitzschlacht von Eupen für mich beendend und ich konnte Roy 12 Minuten später zu seinem Eupenfinish beglückwünschen.
Die Saison beendete ich mit dem Monte Sophiaberglauf über 28 Km auf einer Abraumhalde bei Düren, es war wieder Brüllheiß, aber ich wollte den unbedingt noch mal laufen. Die Ziellinie sah ich nach 2:17 Stunden, war OK vor allen Dingen trifft man dort immer alte Bekannte.
Danach war erst mal 3 Wochen Ruhe und Erholung von der Saison angesagt ehe ich mich mit Ralle zu einer Radwoche nach Mallorca in unser Stammdomizil "SES Puntetes" in Cala D'or aufmachte. Diesmal hatten wir uns für Leihräder von Velosport Mallorca endschieden, ultimative Carbon Rennhobel mit el. Schaltung. Schon was feines, kommt einem besonders in Steigungen entgegen, supergenaues Schalten.
Die Woche machte richtig Spaß (auch das man verschiedene Leute nach 2 Jahren nochmal getroffen hat) und war ein guter Einstieg in die Vorbereitung auf die Saison 2014.

Nach einigen Wochen langsam steigernden Trainings stand mal wieder der Rursee Marathon an den ich zusamnen mit mit Vereinskammerad Ralf und unserem  Coach Andre anging. Beenden konnte ich ihn in 3:32 Stunden was aufgrund meines Trainingsstandes OK war.
Folgende Läufe bekam ich ebenfalls gut unter die Füße, den Brückenlauf über 5km und 11km in Linich und (wie jedes Jahr) den ATG Winterlauf über 18km. Eine Woche danach (Anflug davon schon vor dem ATG Lauf) erwischte mich dann bei nem Trainingslauf die Verletzungshexe die mir in der linken Wade nen Muskelfaserriss bescherte, plus wohl nen eingeklemmten Rückennerv der mir in den Beinen ein Gefühl von Krämpfen bescherte was mich irgendwie total aus dem Konzept brachte.
So versuchte ich um Verletzungen drum herum zu trainieren was eigendlich auch ganz gut hingehauen hat, allerdings die Unsicherheit wegen der Krämpfe blieb, bis es bei einer unkontrolierten Bewegung im Rücken rums machte und sich die Krämpfe langsam verabschiedeten.
So endschloß ich mich, trotz der noch vorhandenen Beule des Faserrisses, den GVG Marathon in Pulheim im Trainingsmodus zu laufen, was mir in ebenfalls (s.o.) in 3:32 Stunden ganz gut gelungen ist.
Seid dem ist nur noch Training in hinblick auf das Everyday Trainingscamp angesagt um dort nahe der Wettkampfform zu kommen, nicht nur für den Ironman Lanzarote sondern natürlich auch für den Dachser Duathlon des MC Eschweiler, und auf Fuerte und Lanza den ein oder anderen Bekannten ;-) zu treffen.
Also auf gehts.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Nach dem Ironman ist vor dem Ironman

So oder so ähnlich könnte man es sagen, wobei mein 5. Start beim Ironman Lanzarote
Wettertechnisch bisher der heftigste war, wie Simone schon erwähnt hat ;-)
Die Vorbereitung zum Diesjährigen Start lief bis auf den langen Winter hier in der Heimat eigendlich ganz gut, ich konnte in den 3 Diziplinen meine KM Leistung doch nochmal ganz gut steigern ohne das es mehr Trainingsstunden wurden. Der Dachser Duathlon lief auch so wie ich es mir gewünscht hatte und so konnten wir, Mone, Andre, Ralf und ich frohen Mutes nach Lanzarote fliegen, wo dieses mal, wie auch auf dem Rückflug, auch die Räder mitkamen (man muß nur die richtige Airline wählen ;-) ). In unserem Standarthotel Arena Dorada wurden wir auch schon von Jana an der Reception erwartet. Abends, nach dem Radzusammenbau und dem Abendessen gings dann zum 1. (und nicht zum letzten) mal zu Manja und Mike in die Wunderbar, von wo man einen herlichen Ausblick übers Meer nach Fuerte hat.
In der Woche bis zum Wettkampf konnte ich noch ein wenig die Diziplinen trainieren während Mone und Ralle Ihr Frühjahrestrainingscamp aufschlugen, Kilometer schrubbten, und Andre ein wenig die Scheiben eines Bogenschießclubs malträtierte ;-). Wie Mone schon erwähnte war es bei dem Wellengang beim Schwimmen schon äußerst schwierig den richtigen Ritmus zu finden, aber am Raceday klappte dies zu meiner Verwunderung ganz gut. Der Wind war die Woche über auch recht stark, was ich noch aus dem EDT Camp gewohnt war, trotzdem und vor allen Dingen deswegen( und des Regenswegen) weil man im Rennen ja denn doch Ziele hat kam ich ziehmlich ausgepowert von der Radstrecke und spürte beim Laufen meine Beine (außer beim verkrampfen) nicht, so war laufen mit Druck am Raceday nicht drin. Ist schon ein "tolles" Gefühl wenn man wegen eines sich anbahnenden Krampfes (im Bein) Angst bekommt nicht mehr vom Dixi zu kommen, ups.
 Aber (würde Heinz jetzt sagen) DNF war keine Option, schon garnicht mit dem Ziel 5. Finish und somit die 5 Jahres spezial Awardmedalie bei der Awardparty zu bekommen.

Der ausführliche Racebericht ist im Beitrag unten von Mone zu lesen (hätte Ihn nicht besser schreiben können ;-) Dankeschön) Ebenso an Alle die mich an der Strecke Live unterstützt haben.
So machten wir uns dort und auch 50 Meter vor der Finishline im ROUTA 66 beim anfeuern der letzten Finisher, sowie die Woche über schöne Abende die das Ganze sehr gelungen abrundeten.
Genauso wie der Ausflug mit Andre in die Höhlen oberhalb vom Jameos del Aqua und zum Mirador del Rio ins "Tim Thaler Haus".
Jetzt ungefähr 10 Tage nach dem Rennen versuche ich so langsam wieder in ordenliche Trainingsumfänge mit ordenlichen Tempo reinzukommen, denn wie gesagt, nach dem Ironman ist vor dem Ironman und der wartet in 38 Tagen in Frankfurt auf mich. Im Moment kann ich mir das Ganze zwar noch nicht so richtig vorstellen da ich noch ein "wenig" Müde bin, aber schaun mer mal. Oder eben DNF ist not a Option ;-)

Lanzarote Ironman 2013

Frank Bouge hatte dieses Jahr seinen 5 Start auf Lanzarote. Ralf Hackmann und ich (Simone Otten) haben Frank die 10 Tage begleitet. Wir sind 1 Woche vor dem Wettkampf angereist. Ralf und ich konnten gut trainieren, es war nicht zu heiß aber dafür war der Wind schon sehr heftig was man auch beim Freiwassertraining heftig zu spüren bekam.

 Es hat seit Ewigkeiten das erste mal im Mai geregnet! Dieses Frühjahr scheint wohl überall anders zu sein.

 Selbst am Wettkampfmorgen hat es geregnet und die armen (ca. 1900) Athleten hatten selbst am Anfang der Radstrecke Regen und natürlich auch viel Wind. Der Startkanal für den Landstart war ziemlich eng und es sah nach viel Klopperei aus. Dafür gab es was einzigartiges......einen Regenbogen beim Schwimmausstieg! Frank kam nach 1:03 h aus dem Wasser.

 Ralf und ich sind dann oberhalb von Famara zum Kreisverkehr und am Ausgang von Nazareth gefahren um dort die Athleten anzufeuern. Nach 6:13 h stieg Frank vom Rad. Auf der Laufstrecke wurde es dann nachher ziemlich heiß und der Gegenwind zum Flughafen hin war schon nicht schlecht. Leider hatte Frank auf der Laufstecke ab HM mit Krämpfen zu tun. Aber seine gute Laune war ungebrochen. Er lief mit einer Marathonzeit von 4:16 h und einer Gesamtzeit von 11:51 h über die Ziellinie. Nachher haben wir bis 0 Uhr die letzten Athleten auf der Laufstrecke angefeuert und ins Ziel applaudiert. Die Stimmung war während dem ganzen Rennens super und mein voller Respekt gehört allen die hier das Ziel erreichen. Wahnsinn

 Frank belegte in seiner AK M45 Platz 77 und Gesamt Platz 503. Herzlichen Glückwunsch Frank.

 Simone Otten

Freitag, 29. März 2013

In ein paar Wochen ist RACEDAY

Wieder einmal ist es nach hartem Wintertraining so weit Ironman Lanzarote steht vor der Tür und es ist an der Zeit ein wenig den Blick zurückschweifen zu lassen. Begonnen hat die Vorbereitung nach einer 3 Wöchigen Pause Ende September, Anfang Oktober mit der kurzfristigen Meldung zum Köln Marathon und der Radanfahrt bzw Rückkehr von der Kegeltour nach Grunderath kurz hinterm Nürburgring. Danach gings mit geringem Training weiter mit dem Köln Marathon welchen ich zum eigenen Erstaunen doch noch unter 3:30 Stunden laufen konnte, was sich allerdings in den folgenden Tagen bemerkbar machte. Ein paar Wochen später ging es beim Herzogenrather Halbmarathon schon wesendlich besser und auch der obligate Winterlauf mit dem SJ Softwere Team verlief zu meiner Zufriedenheit. Im Januar wollte ich eigendlich den Pulheimer Staffelmarathon als Einzelstarter fürs GVG Team bestreiten, doch leider begann das Wetter zu spinnen (da sollte doch langsam seid langen mal wieder richtig Winter werden und meine Planungen erheblich stören) und der Marathon wurde kurzfristig  wegen zu vieler Gefahren in einen 15km Funlauf umgewandelt. Weitere Läufe waren nicht eingeplant da sich diese mit meinem geplanten Trainingslager mit Everydaytraining (meinen Freunden aus England) auf Lanzarote überschnitten. Dieses Trainingslager war im Vorhinein auch nicht ohne Gefahren, da an den Flughäfen immerwieder gestreikt wurde bzw. manchmal auch das Wetter mal wieder eingriff, doch ich hatte beiderseits Glück und kam sicher auf Lanzarote, wo mich Manja von der Wunderbar schon erwartete, an. Sie sagte mir sofort das ich so schnell wie möglich Pauletta zusammenbauen sollte und das ruhige Wetter ausnutzen soll, welches sich noch ändern sollte.
Stimmt, es wurde mit der Zeit (wo ich Pauletta rekonstruierte) immer windiger, so das ich, sobald mein Zimmer im Apt. Arena Dorada klar war, meine 1, Runde drehte. Der Wind ging langsam in einen Orkan über und es kam noch Starkregen dazu, sodas die Radeinheiten zu Krafteinheiten, zumindest in der 1. Woche ( welche noch nicht zum eigendlichen TL gehörte) ,wurden und ich versuchte immer die Regenpausen, welches mir bis auf eine Tour auch gelang, zu erwischen.
 Am 1. Abend gings dann noch mit Mike von der Wunderbar (er mußte sie wegen des Orkans früher schließen) ins Routa 66.
Leider war in den ersten 4 Tagen dadurch auch schwimmen im Meer unmöglich, am 4. allerdings wegen Qualenalarm. Erstaunlicher Weise waren diese am nächsten Morgen verschwunden und ich konnte mit Joanna und Stevan, den Coaches von Everydaytraining schon mal nen Loop von der Racestecke abschwimmen.
Nach der 1.Woche reisten dann die anderen Teilnehmer des Camps an und das Wetter war mitlerweile auch on Top. Abends wurde gebrieft und man lernte sich ein wenig kennen. So stand zum Beispiel fest das 6 der Teilnehmer denn auch im Mai beim IM Lanzarote an den Start gehen. Ich war dieses Jahr im Camp nicht der einzige nicht Brite, das Camp hat sich so langsam rumgesprochen sowie es es halt auch verdient hat.
Im Camp hatten wir eine sehr leistungsstarke Truppe beisammen, was auch Steven anhand seiner Stats feststellte. Neben den normalen Schwimm- Rad- und Laufeinheiten wurden auch immer wieder Challenges mit kleinen Preisen eingebaut was die ganze Sache auflockerte und trotzdem die Spannung hochhielt. Man wurde dort auch , neben Jo und Steven, von Emma als3. Radguide Ali als Physio und Dr Rob als Masseur bestens bei großen und kleinen Problemen umsorgt.So ging auch dieses Camp viel zu schnell vorbei, zumal seiddem hier in der Heimat äußerst bescheidenes (Schnee, Regen, Kälte) Wetter herscht was das Training manchmal zur Qual werden lässt.
Jetzt stehen noch einige kleine Probe Wettkämpfe, wie der Eupener Osterlauf oder der Dachser Duathlon, an wo man noch ein wenig probieren kann und dann wird es auch langsam ernst mit dem Ironman Lanzarote.
Bis dahin gibts noch einige Kilometer zu trainieren.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Ironman Lanzarote 2012

Nun ist es wieder soweit, der Rückblick auf die Racewoche und das Race vom Ironman Lanzarote und einem kleinem Ausblick aus den "Rest" der Saison 2013.
Eigendlich begann Alles ganz friedlich, mit Ralle, der dieses Jahr wieder mitgeflogen ist, schön nach D'dorf zum Flughafen gefahren. Dort den Wagen einem Parkservice überlassen, dann zum Check In Koffer und am Sperrgepäck Schalter die Räder eingecheckt. Danach durch den Zoll und sich bei nem Bierchen die Zeit bis zum Boarding vertreiben.
Ruhiger Flug nach Lanza und nach der Landung ging Ralle zum Kofferband und ich zum Sperrgepäck          Band. Während Ralle schnell mit den Koffern bei mir war kamen an meinem Band zwar zig Räder, Golftaschen, Kinderwagen usw. an aber nicht unsere Räder. Wie sich alsbald rausstellte sind aus unserem Flug 6 Räder und ein Surfboard in D'dorf geblieben, warum auch immer. Also schnell zum Lost and Found Schalter und ein Beschwerde und Nachsende Formular ausfüllen, damit wir vielleicht doch noch zu unseren Rädern oder sie zu uns gelangen. Die Dame am Schalter meinte jedenfalls, das sie am Tag drauf nachkommen würden, naja Ihr Wort in Gottes Ohren., oder hasta Manjana wie der Spanier sagen würde. Also ab zu unserem Domiziel Apt. Arena Dorada, Zimmer entern, ein paar Klamotten auspacken, was snacken und dann ab zur WUNDERBAR das Pokalfinale gucken. Manja konnte unsere Radgeschichte auch nicht glauben, ich selbst wußte auch nicht ob ich lachen oder weinen sollte. Aber es waren ja noch ein paar Tage Zeit, auch für ne Notfalltaktik. (Radverleih)
Also erst mal den Trainingsplan für die Race Woche umstellen und hoffen. Tatsächlich ging während des F1 Rennens am Sonntag unser Zimmertelephone und wir sollten zur Reception unsere Räder abholen, sah alles in Ordnung aus, Schwein gehabt und nun Multitask Rennen gucken und Räder zusammen bauen, Ralle fuhr denn auch noch ne Runde.
Die Woche gestalltete sich dann auch so wie immer, ein wenig trainieren,Dienstags die Rückkehr von Mike aus Deutschland feiern,Mittwochs die Unterlagen abholen, Donnerstags Racebriefing und Pastaparty mit den Freunden aus Kiel, Freitags alles zusammenpacken für die Wechseltüten und Rad einchecken. Allerdings gab es in der Woche noch nen großen natürlichen Feind und der hieß CALIMA. Es wurde von Sonntag an immer wärmer und schwüler und steigerte sich bis zur Wochenmitte so, das man sich garnicht mehr traute ein wenig zu laufen. Manja und auch die Receptionisten meinten das es bis Samstags vielleicht ein wenig besser würde, naja Gottes Wort ..................
Aber tatsächlich ließ das Calima ab Donnerstagsabend ein wenig nach und Freitags war es ganz OK.
Die Anspannung stieg dann auch so langsam. Auf jeden Fall hatte ich die Lauftüte für alle Bedingungen gepackt, auch die in der WUNDERBAR, was im nachhinein auch wichtig war.
Nach einer relativ kurzen Nacht klingelte recht früh der Wecker und nach den obligeaten Minimalfrühstück hatte ich mich Racefein gemacht und ab gings mit den restlichen Klamotten zur Wechselzone, wo schon einiges los wahr. So nun das Rad fertig machen, nochmal alles checken, mal kurz das Dixi besuchen, und danach in den Neo zwängen. Beim neuen Neo bin ich immer auf ne Schließhilfe angewiesen die ich aber auch in einem Racemarschall fand.
So nun ab zum Strand, nochmal schnell ein paar Meter einschwimmen und dann ab in der Hammelherde einen günstigen Platz suchen, den ich auch recht gut fand. So viele Zuschauer runherum, unglaublich. Dann der Start zu meinem 4. Ironman Lanzarote, wie immer rechte Außenbahn um bei 50 Meter Umweg den Schlägereien auf der 1. Runde auszuweichen, was auch gut klappte. Allerdings guckte ich beim kurzen Landgang vor der 2. Runde ein wenig endtäuscht auf die Uhr, was sich aber später relativierte, denn die brachte die gleiche Zeit und Mitstreiter hatten das gleiche Erlebniß, es war eine ungünstige Strömung, nun denn, immerhin nicht "ertrunken", der Coach weiß wie es gemeint ist. Raus aus dem Wasser und ab unter die Dusche und zum Wechselzelt. Neo runter, was abtocknen, Helm, auf Schuhe schnappen und ab zum Rad und blos nicht die Nummer vergessen. Dabei hatte ich auch noch ne Ironmanpremiere, ich hatte mich nach einigen Tests dazu endschlossen ohen Socken zu fahren, der Hintergedanke war, daß wenn ich noch Restsand an den Füßen hatte ich diesen schneller, bei Fuß aus dem Schuh, abschlagen konnte. Nach ner Stunde 12 incl. Wechselzone war ich dann auf dem Radkurs. Erst mal gucken das man aus dem Gewühl kommt um sich nicht schon am Anfang ne unnötige Verwarnung einzufangen. Das Checken der Windrichtung und -Stärke sollte man auch nicht vergessen ist auf so ner Strecke sehr hilfreich (kann ein Konkurent der in El Golfo nen Abflug gemacht hat ein Lied von singen). Ansonsten an jeder Getränkestation was mitnehmen und dabei auch was zum Essen nicht vergessen. Auf diesem Kurs gilt natürlich insbesondere verlorene Zeit durch die Steigungen und den Gegenwind mutig in Abfahrten wieder reinholen und auf den Rollstücken halten und ausbauen, natürlich immer auf den Verkehr, der hier auch während des Rennens weiterläuft achtensonst kann man schnell mal abgeräumt werden obwohl auch die Autofahrer sehr achtsam sind. Kurz hinter Tequise konnte ich dann auf Simon ( a good gay from the EDTC ) auf und davon fahren (später hatte er noch 3 Plattfüsse, oh Gott) danach war Stefan aus Kiel in Los Valles dran. Ansonsten waren immer so ziehmlich die selben Athleten um einen rum, halt die gleiche Leistungsstärke. meinen obligatorischen Toilettengang konnte ich diesmal bis km 155 hinauszögern, und dann war kein Papier auf dem Dixi, also weiter bis in die WZ 2.Rein in die Zone, Rad abgeben Tüte mit den Laufsachen suchen und dann endlich aufs Dixi, dort während des "Geschäfts" schon mal anfangen Socken und Schuhe anzuziehen, Sonnenbrille wechseln Kappe an und die Radklamotten reinstopfen, fedisch. Ab zum Wechselzelt für ne Ladung Sonnencreme, Wasserflasche schnappen und ab auf die Laufstrecke zur 1. Runde. Die lief richtig gut bis Playa Honda runter, zurück bekam ich allerdings das Brennen unter den Fußsohlen, also hoch zur Wunderbar und Socken aus der Notfalltüte wechseln, Problem war noch immer der Sand, weiter gings, Bei Runde 2 enterte ich nochmals die Wunderbar um aufs WC zu kommen, gleichzeitig wechselte ich auch noch den Racebody. Ich war auf der Strecke richtig gut dabei, allerdings mußte ich auch bei Halbzeit in Runde 3 auf Dixi, nundenn. Aber, auch durch anfeuern der Motivatoren der Wunderbar schaffte ich es erstmals beim Ironman Lanzarote den Marathon unter 4 Stunden zu halten, was mir im Ziel eine Gesammtzeit von 11:23:51 Stunden brachte, da ich ja auch auf dem Rad eine persöhnliche Lanzabestzeit geschafft hatte.
So konnte ich dann sehr zufrieden meine Finishermedalie entgegennehmen und mir von Kenneth Gaque (Racedirektor) gratulieren lassen. Danach gings erst mal ins 1.Hilfe Zelt mich wieder aufmöbeln lassen und meine richtig zerflederten Fußsohlen verarzten lassen. Weiter zu ner Massagerunde und danach zum Pastabuffet plündern, wo man immer so toll mit den Helfer albern kann. Beim Finishershirt und Timingzettel abholen wurde ich dann ein wenig stutzig, warum hatte ich alle Zeiten aber ein DNF? Nachfrage ergab: muß wohl ein PC Problem sein, aber auch der 2. Versuch war nicht besser jetzt fehlten Zwischenzeiten und ich hatte ein not Finish. Also weiter, der3. Versuch klappte denn, zumindest auf meinem Zettel, denn in der Liste vom Ironman Lanzarote blieb ich ein Geist. Nicht so bei Ironmanlive, dort wurde ich immer aufgeführt.
Später nach einigen E-Mails tauchte ich dann auch in der Orginalliste auf um 1 Woche später wieder raus zu sein, also wieder E-Mails, seitdem stehe ich drin;-)
Nach dem auschecken am Abend selber hatten Ralle und ich noch den Rest vom Bayern Versagen "DA HOAM" geschaut, ehe wir zu unserem Treff mit Simon ins ROUTA66 zum last Finisher anfeuern gegangen sind,  ein richtig lustiger Abend.Leider war Sarah so am Ende das sie nicht kommen konnte:-((


Der nächste Tag bestand dann im Racegeschichten erzählen im Hotel bei den vielen anderen Teilnehmern und den neugierigen Normaltouristen, später gings dann zur Wunderbar um von dort mit Mikes Wagen den er mir schon fürs Briefing geliehen hatte, mit Manja und Ralle die ich, wegen des tollen Supports, eingeladen hatte mit zur Awardparty zu fahren, wo wir dann auf Stefan und Dirk (die Kieler) trafen und uns bei gutem Essen, der Ehrungen und des Racevideos (Ralle und ich sind drin, allerdings nicht beim Rennen sondern beim Anfeueren aus dem Routa 66) einen schönen Abend zu machen.
Leider ging die Raceweek wieder viel zu schnell vorbei allerdings nicht Unfallfrei: Denn der Flugkapitän des Rückfluges ließ alle Räder wieder ausladen und flog ohne diese los. Kannten wir doch noch, naja am nächsten Tag um die Mittagszeit wurden sie dann bis zur Haustüre zugestellt.
Mittlerweile gabs auch zu Hause die 1. MD, eine Regenschlacht im nahen holländischen Stein wo ich mich auf der Radstrecke einmal, wie auch andere, langgemacht hatte. Aber nichts passiert und gefinisht. Jetzt gehts weiter mit dem Ironman 70.3 in Wiesbaden wo ich durch Erdinger Alkoholfrei einen Freistart ergattert habe. Später ist eigendlich noch Köln geplant, dort gibts zur Zeit allerdings Streitigkeiten zwischen Veranstalter und Verband, weshalb ich Teilnahme gesperrt werden könnte. Es gibt ja noch Ziele 2013 IRONMAN LANZAROTE und IRONMAN FRANKFURT, die ich dadurch nicht gefährden will, man gönnt sich ja sonst nix.
So werde ich dieses Jahr wohl mit 1 oder 2 ODs beschließen, möchte ja nicht schon Mitte August in "Winterschlaf" gehen. Denn nach diesem weiß ich ja was kommt, hartes Training auch den Winter durch, man will ja schließlich fit an den Starts 2013 stehen.

Donnerstag, 10. Mai 2012

Ironman Lanzarote 2012 steht vor der Tür

Hallo Freunde,
wieder einmal ist die Vorbereitung zu meinem Saisonhighlight, dem Ironman Lanzarote, fast beendet, Zeit für einen kleinen Rückblick. Wie schon im vorherigen Beitrag erwähnt stand Mitte Januar der Staffelmarathon in Pullheim an, den man ja auch alleine bestreiten konnte. Mit dem Ergebnis von knapp unter 3:18 Stunden war ich für die frühe Jahreszeit sehr zufrieden, weiter ging es über Karneval mit 6 Bekannten zu einem 9 Tägigen Grundausdauer Trainingslager nach Fuerteventura, welches bei guter Witterung, mit ein paar kleinen Pannen,aber guter Stimmung,von statten ging. Eine Woche nach diesem Trainingslager habe ich im Rahmen des 6 Uhrs Ultraloop einen guten 3 Stundentest mit 36 km gemacht. Allerdings geht eine Vorbereitung auf ein großes Rennen ja wohl nicht ohne irgend etwas unvorhergesehenes durch und so passierte es 1 Woche nach diesem Lauf bei einer harmlosen langsamen Trainingsrunde: Bei einer Drehung blieb der rechte Fuß stehen während sich der Rest schon gedreht hatte, was folgte waren starke Schmerzen im Knie. Folge, erst mal langsamer und weniger laufen und die Form mit Radfahren und Schwimmen versuchen zu halten (was auch ohne Schmerzen klappte), da ich erst mal nicht zu einem Arzt wollte, da ja noch das Trainingslager auf Lanzarote anstand. Aber sobald ich längere oder schnellere Läufe machen wollte wurde es äußerst unangenehm, aber man versucht es halt. So meinte ein mit Pysio bewandelter Mensch zu mir: Knorpelschaden! Tipp: Arzt, OP (nicht gut) Der nächste meinte: Miniscusschaden und Sehnenreizung, gut mit Voltaren einschmieren und mal schauen wie das 2.TL läuft, aber mir lief langsam die Zeit weg ;-(( , schließlich besteht ein Ironman nicht nur aus schwimmen und radfahren. Laufen gehört auch dazu, und ich wollte nicht so enden wie letztes Jahr Stefan aus Kiel der auch wenig Laufen trainiert hatte und dann nen Marathon von über 5 Stunden gelaufen hatte.
So kam das 2. Trainingslager mit Everydaytraining (gute Freunde aus England) mit insgesamt 18 Personen, darunter die 2 Trainer, ein zusätzlicher Radbegleiter eine Masseurin und eine Pysioterapeutin (die nach Anschauung Übungen Erklärungen  zu der Erkenntnis kam, daß mein Knieproblem eine Innenbanddehnung ist und sie das mit Tapen soweit im Griff bekam das ich zügig ohne starke Schmerzen laufen konnte. Danke nochmal an Ali. So wurde dieses Camp, mit seinen Touren, Wettkämpfen harten Massagen usw. auch für mich (wie für die meisten der Anderen Teilnehmer auch) ein großer Erfolg mit viel Spaß.
Zurück in der Heimat standen neben vielen langen Einheiten und der obligaten Generalprobe mit Schwimmen Laufen und Radfahren im angepeilten Renntempo (leider bei strömenden Regen und 6 Grad)  am letzten Wochenende vor der Abreise zum Ironman Lanzarote noch der Dachser Duathlon, auch bei naßer Spur und 6 Grad, der zumindest beim Wechseln und Fahren gut verlief und der MHA Triathlon in Brand mit einem Ergebniß wo ich sehr zufrieden war (hatte den Wettkampf wie auch den Duathlon in eine längere Radeinheit integriert). Nun habe ich diese Woche ein wenig gedrosselt, und nächste noch ein wenig. Ganz ohne geht halt nicht sonst rostet deralte Mann ein. Bis jetzt sind bei der ganzen Schinderei 263 Km im Wasser, 5448,1 Km auf dem Rad und 1582,4 Km in den Laufschuhen an Trainings und Wettkampf Km zusammen gekommen, ein paar kommen noch auf Lanzarote dazu wo ich dann zum Raceday meinen Support im Cafe Wunderbar haben werde, da dort ja meine "Notfalltüte" deponiert ist.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Saisonrückblick 2011 und Ausblick 2012

Hallo Freunde,
nachdem ich die Trisaison 2011 Mitte September  mit dem I can Tri  auf Mallorca beendet hatte und dann 3 Wochen später langsam mit dem Training auf die Saison 2012 begonnen habe ist es nun an der Zeit ein Fazit zu ziehen und einen Ausblick zu wagen.
Die Saison brachte mir im weiteren Verlauf  dann noch die schwere (nicht nur wegen der Strecke, sondern auch der Beine wegen) Mitteldistanz in Eupen, die recht gut verlaufene Olympische Distanz von Zülpich, wo wir mit 6 Leuten am Start waren und als 2. Knaller der Saison die Mitteldistanz (Langdistanz bei 35 Grad währe zuviel des guten gewesen, außerdem wollte ich mit Ralle ja auch was Radfahren auf Malle) bei der I can Tri Veranstaltung an der Playa de Palma auf Mallorca die ob der tropischen Umstände und dem Neoverbot für Leute unter "50" (Vereinskamerad Frank H. durfte ;-)) zum Abschluß nochmal recht gut lief.
Nach Mallorca habe ich dann eine 3 wöchige "Ruhefase" eingelegt um mit wiedererlangten Kräften und Motivation ins lange Wintertrainingsgeschäft ein zu steigen. Damit dies nicht zu langweilig wird garniere ich das dann gelegendlich mit Laufveranstaltungen zum Zwecke der Formüberprüfung.
Als 1. stand dabei als "lange Trainingseinheit" der Rurseemarathon auf der Liste. Bei Top Bedingungen, was ja im November nicht immer der Fall ist, kam ich nach 3:24,5 Stunden ins Ziel, was auf der Strecke PB bedeutete. Weiter gings in Linich mit dem 13,5km langen Brückenlauf den ich, dank eines sehr gute Mitstreiter der genau mein Tempo lief, unter ner Stunde beendete. Danach folgte, wie immer der ATG Winterlauf, der von Zweifall auf einer recht profilierten 18,1 km langen Strecke nach Aachen führt. Man muß dabei schon am Start aufpassen, das man bei einem Starterfeld von 2500 Läufern, recht gut wegkommt, was mir auch ganz gut gelungen ist. Die Zeit hatte dieses Jahr doppelte Bedeutung, gings doch für die 17 Läufer des SJ-Sofware Teams darum mit unterbieten einer Zielzeit soviel Geld wie möglich für eien guten zweck einzulaufen.














Weiter geht es jetzt entweder beim Sylvesterlauf aber eher im Januar beim Pullheimer Staffelmarathon den man auch alleine laufen darf. Danach kommen 2 Trainingslager, erst auf Fuerte, welches sehr Radlastig wird, und danach auf Lanza bei meinen Freunden aus England, die da wohl so ne Art "Drillcamp"sehr profecionell planen.
Dazwischen stehen dann diverse Lauftests an, vielleicht der Dachser Duathlon vom MC Eschweiler und erstmalig wohl der MHA Triathlon des Brander SV, ehe es dann Mitte Mai richtig ernst wird wenn es nach Lanzarote zum IM Lanzarote geht.
"Da geht doch noch was"